Kaffeekonsum in Deutschland

28.November.2018 CoffeeFACTS

Stolze 205 Liter Kaffee werden durchschnittlich jährlich in Deutschland getrunken. Damit ist und bleibt das „schwarze Gold“ das meistkonsumierte Getränk der Republik. Grund genug, uns das Konsumverhalten der Kaffeetrinker in Deutschland einmal genauer anzuschauen. Wie und wo genau werden diese großen Kaffeemengen konsumiert? Wir haben uns zwei aktuelle Studien hierzu angeschaut und aufgedeckt: so genießen wir unseren Kaffee tagtäglich.

 

Büro-Kaffee-Konsum im Trend

Laut der repräsentativen Studie „So trinkt Deutschland Kaffee außer Haus“ des Deutschen Kaffeeverbandes, zu der mehr als 10.000 Kaffeetrinker befragt wurden, trinken die Bundesbürger ihren Kaffee dabei überwiegend zuhause. Und zwar ganz klassisch „schwarz“ oder mit Milch. Allerdings findet rund ein Viertel des durchschnittlichen Kaffeekonsums außer Haus statt – und das mit steigender Tendenz. Davon wiederum werden knapp zwei Drittel am Arbeitsplatz konsumiert. Arbeitgeber reagieren entsprechend. Und so bieten knapp 60 Prozent von ihnen im Betrieb Kaffee an. Entweder kostenpflichtig oder – was die Kolleginnen und Kollegen wohl umso mehr freut – kostenlos.

Der restliche Außer-Haus-Konsum findet außerhalb von Büros statt. Auf den vorderen Plätzen rangieren hier gastronomische Etablissements wie Bäckereien, Restaurants und Hotels. Was auffällt: anders als zuhause gehen beim sogenannten „Out-of-Home“-Konsum deutlich mehr Kaffeespezialitäten wie Cappuccino, Latte Macchiato oder Espresso über die Theke. An der Spitze stehen Coffeeshops und Kaffeebars. Hier liegt der Anteil der Spezialitäten bei über zwei Drittel.

 

Die klassische Kaffeemaschine verliert – der Vollautomat gewinnt

Auch die aktuelle Aral-Studie „Trends bei Kaffee-Genuss 2017“ unterstreicht die Bedeutung des Kaffees für die in Deutschland lebenden Menschen. Darin hat Aral bereits zum fünften Mal deren Vorlieben und Präferenzen zum Thema abgefragt, wenn es um das beliebteste Heißgetränk geht. Eine Erkenntnis: Der Anteil derjenigen, die ihren Kaffee mit einer klassischen Kaffeemaschine zubereiten, sinkt kontinuierlich. Gerade bei den Befragten zwischen 18 und 35 Jahren liegen die elektrisch betriebenen „Aufbrüher“ mit 24 Prozent nur noch knapp vor dem Kaffeevollautomaten (22 Prozent) – wie er beispielsweise auch bei professionellen Bürokaffee-Anbietern zum Einsatz kommt. Nach dem Vollautomaten rangieren mit 21 Prozent in dieser Zielgruppe die Pad-Systeme.

Bei den Befragten bis 46 Jahren sieht das noch etwas anders aus: Hier hat die Kaffeemaschine mit 46 Prozent noch deutlich mehr Fans. Bei den Vollautomaten sind es allerdings 23 Prozent – und damit etwas mehr als bei „den Jungen“. Recht unbeliebt scheinen hier Pad-Systeme zu sein. Sie kommen lediglich auf zwölf Prozent.

 

Kaffee ein Muss: 92 Prozent lieben ihn

Eine Erkenntnis der Aral-Forscher, die über alle Altersgruppen hinweg gilt, lautet: „Ohne Kaffee geht es nicht“. Denn insgesamt konsumieren rund 92 Prozent der Menschen bundesweit ihn. In Worten: Zweiundneunzig. Knapp 80 Prozent davon trinken täglich Kaffee. Und legen großen Wert darauf, dass dieser frisch ist. Laut der Aral-Studie ist das Kriterium „Frische“ damit das wichtigste Qualitätsmerkmal. Konkret gemeint ist damit die Zubereitung „aus ganzen, gerösteten Bohnen“.

 

Kaffeebohnen: Arabica und Robusta dominieren

Doch nicht nur die Konsumzahlen (jeder Kaffee-Liebhaber trinkt im Schnitt 77.000 Tassen in seinem Leben) sind beeindruckend. So werden gewaltige 100.000 Tonnen Kaffeebohnen nach Deutschland eingeführt – und das pro Monat! Die Fläche, die für den weltweiten Konsum mit den Bohnen bepflanzt wird, entspricht knapp einem Drittel der Fläche der Bundesrepublik. Überwiegend angebaut werden dabei die beiden Sorten Arabica und Robusta – auch wenn es noch rund 100 weitere gibt.

 

Hunderte Aromen im meistkonsumierten Getränk der Deutschen

Ganz unabhängig von diesen trockenen Daten können Worte kaum den wunderbaren Geschmack beschreiben, den die hunderte von Aromastoffen produzieren, die in den Kaffeebohnen schlummern und durch das Rösten aus ihnen herausgekitzelt werden. Kein Wunder also, dass das „schwarze Gold“ unser meistkonsumiertes Getränk ist – und vermutlich auch erst einmal bleiben wird.

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