10 Musikfans und ihre Kaffeespezialitäten

19.März.2019 Kaffeeklatsch

Da sitzt der Kollege oder die Kollegin mit den Kopfhörern hinterm Bildschirm und bewegt den Kopf und die Lippen zur Musik. Neben der Tastatur steht die Tasse Kaffee, die zwischen den Strophen zum Mund geführt wird. Je nach Lip-Sync-Moves leitet man schon den Inhalt der Tasse ab … Softe Bewegungen, lange Vokale? Der Soul-Fan genießt ganz offensichtlich einen Kaffee, der die Seele wärmt.

Mit Musik verhält es sich bei uns ähnlich wie beim Kaffee: In unserer Wahrnehmung ist es unvorstellbar, dass man eines der beiden nicht mögen könnte. Doch kann man einen Kaffeetrinker anhand seines Musikgeschmacks definieren? Wir haben den Versuch gewagt ;)

 

Der Pop-Fan

Der Pop-Fan experimentiert für gewöhnlich nicht viel rum, sondern hört das, was gerade im Radio läuft. Leicht verdauliche Musik, die der Masse gefällt. Auch beim Kaffee wird dem Mainstream entsprechend gewählt und zum allseits beliebten Cappuccino gegriffen.

 

Der Soul-Fan

Soulmusik, das sagt schon der Name, wird mit ganzer Seele performt. Es ist nicht nur Musik aus der Seele, sondern auch für die Seele – ebenso wie Schokolade. Zu wohligen Songs von Aretha Franklin eignet sich also etwas Herzhaftes wie der süße Café Mocha, der Espresso, erhitzte Milch, flüssige Schokolade und eine Milchschaum- oder Schlagsahnehaube zu einem Meisterstück miteinander verschmelzt.

 

Der Rap-Fan

Die Hiphop-Kultur hat ihre Ursprünge in den USA und schon immer ließ man sich weltweit im Rap-Genre von den Vorreitern aus den Staaten inspirieren. Ob Soundbild, Klamottenstyle oder visuelle Elemente: Die US-Amerikaner bleiben Pioniere und Trendsetter. Was ist also die Kaffeespezialität eines Rap-Fans? Klar, der Caffè Americano. Geschmacklich erwartet den Rap-Fan ein mit Wasser verlängerter Espresso.

 

Der Singer-Songwriter-Fan

Sich entspannt zurücklehnen, abschalten und bei entspannter Singer-Songwriter-Musik über das Leben sinnieren. Fehlt nur noch ein Latte Macchiato, um den Moment kaffeetechnisch abzurunden. Ein absoluter Kaffeeklassiker für Feel Good Vibes.

 

Der Death Metal-Fan

Kompromissloser Sound, düstere Atmosphäre und schwere Texte: Death Metal polarisiert und ist nichts für schwache Nerven. Die dominierende Farbe der Musikrichtung? Schwarz – und so ist auch der Kaffee. Keine Milch, kein Zucker, kein Firlefanz. Einfach schwarzer Filterkaffee. Runter damit.

 

Der House-Fan

Housemusik bedeutet Sommer, Sonne, Sonnenschein. Nicht ohne Grund werden Urlaubsvideos gerne mit entspannten House- und EDM-Sounds unterlegt. Da muss auch das Getränk stimmen: Ein Eiskaffee, garniert mit geschlagener Sahne und Schokostreuseln – oder ein sogenannter Affogato al caffè (zu Deutsch „im Kaffee ertrunken“), bei dem eine Kugel Vanilleeis in heißem Espresso serviert wird.

 

Der Schlager-Fan

Wer auf Schlager steht, steht auf Party. Es wird getanzt, geschunkelt und gelacht. Für noch bessere Stimmung sorgt das passende Getränk. Ein Kaffee mit Schuss muss her. Ob der Rüdesheimer Kaffee (Kaffee mit flambiertem Weinbrand, Schlagsahne, Vanillezucker und Schokostreuseln) oder für Hartgesottene einen Schwatten. Bei dieser norddeutschen Spezialität kommen 20 Milliliter Korn in dünnen, gesüßten Kaffee. Bei dem besonderen Kaffeegeschmack sollten Schlager-Fans dringend unsere Kaffee-Cocktails testen.

 

Der Hipstermusik-Fan

Hier wird es etwas unkonkret, denn es gibt weder die eine Hipstermusikrichtung, noch den einen Hipsterkaffee. Allerdings müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Während bei der Musik nur Künstler und Bands in Frage kommen, die noch vor dem großen Durchbruch stehen (sobald der erfolgt ist, ist es dem Hipster zu Mainstream), sollte der Kaffee irgendwas mit Milchschaum sein – und natürlich to go.

 

Der Klassik-Fan

Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven: Sie alle waren die prägenden Komponisten der Wiener Klassik und sind bis heute musikkulturelle Ikonen. Dementsprechend ist eine Wiener Melange, bestehend aus einem Espresso-Shot, Honig, einem Teil Milch sowie aufgeschäumter Milch, wie gemacht für die geschmeidigen Klänge der klassischen Musik. Die Wiener Melange wurde erstmals 1830 in der österreichischen Hauptstadt angeboten und ist somit fast so alt wie die Wiener Klassik selbst.

 

Der Hardstylefan

Als Hardstylefan gehört es sich, bei 150 bpm („beats per minute“, dt.: „Schläge pro Minute“) die ganze Nacht durchzufeiern. Da reicht ein normaler Kaffee nicht aus, es muss der doppelte Espresso sein. Mit (mindestens) einem Caffè doppio, wie der doppelte Espresso im italienischen Original heißt, lässt es sich gut bis 8 Uhr morgens aushalten.

Kommentare

    Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

Sie haben Fragen?

coffee-at-work all-inclusive
coffee at work GmbH & Co. KG in

Köln

    +49 (0) 221 788 708 14
    social@coffeeatwork.de

Kontaktieren Sie uns!