Mit Kaffee zu sportlichen Höchstleistungen?

20.Januar.2017 CoffeeFACTS

Kaffee und Sport – das kann nicht gut gehen! Oder doch? Macht es Sinn einen Kaffee vom Kaffeevollautomaten oder Kaffeemaschine zu ziehen, bevor ihr Sport machen wollt? Scheinbar ja, denn schon lange vertrauen insbesondere Ausdauersportler auf die positiven Effekte des schwarzen Goldes. Und auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) schien lange davon auszugehen, dass Sportler „auf Kaffee“ bessere Leistungen bringen als diejenigen, die auf Espresso, Cappuccino und Co. verzichten. Aber stimmt das alles?

Ganz so wie beschrieben war es allerdings nie. Denn die WADA hatte nicht Kaffee, sondern einen seiner Bestandteile, nämlich Koffein, verboten. Das allerdings auch nur bis zum Jahr 2004 und ab einem Grenzwert, der so hoch war, dass man ihn mit Kaffeetrinken alleine kaum erreichen konnte. Seither steht Koffein zwar auf der sogenannten „Monitoring“-Liste der WADA und wird bei Messungen während bestimmter Wettkämpfe mit erfasst, der ein oder andere Kaffee ist aber auch für Athleten erlaubt.

Wie wirkt Koffein?

Doch wie nutzen Sportler Trimethylxanthin – so der wissenschaftlich korrekte Begriff von Koffein – für sich, wie hilft der Stoff ihnen, bessere Leistungen zu erzielen?

Zunächst einmal kurbelt Koffein den Stoffwechsel an und setzt dadurch Fettsäuren frei. Durch Bewegung und Sport können diese dann verbrannt werden. Der Effekt: Gerade Hobbysportler nehmen mit Koffein im Blut leichter ab.

Da ambitioniertere Sportler und Profis in der Regel weniger mit ihrem Gewicht kämpfen, spielt für sie der positive „Abnehm-Effekt“ eher weniger eine Rolle. Sie interessieren sich eher für andere Vorteile.

Weniger Erschöpfung – mehr Power

Zum Beispiel den, dass Koffein die Blutgefäße und Bronchien erweitert, sodass der Körper mehr Sauerstoff aufnehmen kann. Außerdem wird durch Koffein die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol stimuliert, was wiederum dazu führt, dass das Herz schneller schlägt und mehr leistet. Zusätzlich stimuliert der Stoff das zentrale Nervensystem. Ergebnis: Sportler werden wacher und aufmerksamer. Außerdem steigert sich ihr Konzentrationsvermögen. Wissenschaftliche Studien haben zusätzlich ergeben, dass Koffein im Blut dazu führt, dass Sportler Erschöpfung und Ermüdung erst später spüren. Sie halten schlicht länger durch als ohne Koffein – was ebenfalls ein wichtiger Grund für die messbare Leistungssteigerung gerade bei Ausdauersportlern ist.

Pulver und Pillen

Zwar kann man alle diese Effekte auch ohne Kaffee, nur mit Koffein in Pulver- oder Kapselform erzielen, doch bleibt der Geschmack dabei natürlich auf der Strecke. Außerdem hat Kaffee einen Effekt, den reines Koffein alleine nicht liefern kann: Das schwarze Gold wirkt nämlich stimmungsaufhellend.

Wer aber partout keinen Kaffee mag, dem bleibt noch der „Ausweg“ Schokolade. Denn mit 75 Milligramm pro 100 Gramm enthält auch Halbbitterschokolade eine beachtliche Menge Koffein. Hier sprechen die rund 550 Kalorien, die in einer Tafel im Schnitt stecken, allerdings eher gegen den erwünschten Trainingserfolg...womit wir doch wieder zu der Erkenntnis gelangen: an Espresso und Co. führt kein Weg vorbei... ;-)

Fazit: Darum passen Kaffee und Sport so gut zusammen: 

  • du hast bessere Laune und mehr Energie!
  • deine Aufmerksamkeit verbessert sich!
  • du kannst dich besser konzentrieren!
  • du machst später schlapp!

 

Quellen: 

 

Kommentare

    Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

Kommentar hinterlassen

Sie haben Fragen?

coffee-at-work all-inclusive
coffee at work GmbH & Co. KG in

Köln

    +49 (0) 221 788 708 14
    social@coffeeatwork.de

Kontaktieren Sie uns!