Kaffee-Detox: Entzugserscheinungen lösen

28.Februar.2017 CoffeeFACTS

Der „Detox“-Trend macht nun schon seit einigen Jahren die Runde und Kaffeeliebhaber ziehen leider den Kürzeren: Denn der Entgiftungs-Trend verfolgt eine strikte „no coffee“-Politik, da das im Kaffee enthaltene Koffein die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigen kann. Eigentlich unvorstellbar, dass wir auf der Arbeit auf die Kaffeepause am Kaffeeautomaten verzichten müssen. Aber so sind die Regeln: Es muss auf den wachmachenden Zaubertrank verzichtet werden. Doch dem Körper eines waschechten Kaffeetrinkers bleibt nicht unbemerkt, wenn eine Kaffeezeit ausfällt. Es treten regelrechte Entzugserscheinungen auf – und das unmittelbar. Wir haben die Vorteile und Nachteile einer koffein-freien Entgiftungskur für euch zusammen getragen und klären auch, wie ihr entsprechende Symptome in den Griff bekommt, um im Büro nicht am Schreibtisch einzuschlafen! 

Die Nachteile: Koffein-Entzugserscheinungen und wie man ihnen entgegenwirkt

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Verstopfung
  • Abnahme der Leistungsfähigkeit

Kaffeetrinker können sehr sensibel auf eine ausgelassene Kaffeedosis reagieren. Das Fehlen von Koffein äußert sich zunächst in Form von Kopfschmerzen, Müdigkeit und Reizbarkeit. Kaffee pusht uns, es verleiht uns einen Kick und hilft uns durch den Arbeitstag im Büro. Bleibt dieser Kick aus, so fühlen wir uns antriebslos.

Bewegung an der frischen Luft schafft bei Motivationslosigkeit und Kopfschmerz Abhilfe, da sie den Blutdruck ankurbelt. Es bietet sich also an, in der Mittagspause ein paar Schritte nach draußen (statt zum Kaffeeautomaten) zu laufen. Wem das nicht reicht, der kann es mit dem berühmten Wachmacherersatz Matcha versuchen: Der japanische Grüntee wirkt nicht nur schonender auf den Körper als Kaffee, sondern enthält auch gesunde Antioxidantien, die die Entgiftung fördern. Weitere Informationen zu Matcha findet ihr in unserem Beitrag „Kaffee vs. Matcha“.

Kaffee wirkt verdauungsfördernd – trinkt man keinen, kann es zu Verstopfung kommen. Daher sollte beim Kaffee-Detox auf eine ballaststoffreiche Ernährung geachtet werden: Datteln, Feigen, Äpfel, Haferflocken und Chia Samen regen zum Beispiel die Verdauung an. 

Die Vorteile von Kaffee-Detox

  • Besserer Schlaf
  • Keine Nervosität
  • Langfristig mehr Energie
  • Weniger Magenbeschwerden
  • Koffeintoleranz-Abbau

Wer seinem System den Kaffee entzieht, der darf sich auf einen deutlich besseren Schlaf freuen. Die Nervosität, die durch vermehrten Kaffeekonsum entstehen kann, wird durch innere Ruhe und langfristig mehr Energie ersetzt.

Außerdem bleibt durch Kaffeetrinken bedingte Säure im Magen und somit das damit verbundene Sodbrennen aus – weniger Magenbeschwerden sind das Resultat.

Ein weiterer erfreulicher Vorteil besteht darin, dass unsere eventuelle Koffeintoleranz abgebaut wird und wir nach der Entgiftung wieder stärker auf Koffein reagieren. Daher Vorsicht: Die erste Dosis nach dem Entzug sollte weise gewählt werden! Bei zu starkem Kaffee besteht die Gefahr der inneren Unruhe und Nervosität. 

Kaffee-Detox ja oder nein: Das Urteil

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Detox-Kur zu machen, der will seinem Körper etwas Gutes tun. Eine Auszeit vom Kaffee zu nehmen und zu schauen, wie man davon profitiert, ist da keine schlechte Idee. Zumal „innere Ruhe“ und „besserer Schlaf“ einfach himmlisch klingen und sich sicherlich positiv auf unseren Alltag im Büro auswirken. Doch damit diese Vorteile nicht von den negativen Nebenwirkungen der Kaffeeabstinenz überschattet werden und unsere Kollegen zur Weißglut bringen, sollte unbedingt – auch schon präventiv – dagegen angegangen werden. Also: Ab an die frische Luft und Grüntee griffbereit halten – los geht’s!

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