Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde. An allen Ecken und Enden der Welt wird überlegt wie man besser mit den vorhandenen Ressourcen umgehen kann. Die Schweiz hat da einen ganz besonderen Einfall gehabt: Ab sofort müssen Kaffeemaschinen mit einer sogenannten Energieetikette versehen sein.
Auf den ersten Blick ist das etwas überraschend: Schließlich sind Kaffeemaschinen doch keine großartigen Stromverbraucher? Einzeln gesehen nicht. Doch die Menge machts. 400 Millionen Kilowattstunden würden, so die Begründung des Bundesamtes für Energie der Schweiz, durch Kaffemaschinen im Jahr verbraucht werden. Allein der Bereitschaftsmodus - auch bekannt als Stand-by - würde zwei Drittel der Kosten ausmachen.
Stromsparende Modelle lohnen also den Kauf. In der Schweiz soll die Energietikette das vereinfachen. Damit ist die Schweiz europaweit das erste Land, dass diese Auszeichnung einführt. Das Bundesamt für Energie betont, man könne auf einen Blick die Stromfresser von den Stromsparern unterscheiden. Dazu würde auf der Etikette einen grünen Pfeil - Kategorie A - für die Spargeräte und einen roten - Kategorie G - für die nicht energieeffizienten Maschinen erkennen können.
Drei Jahre hat die Entwicklung der Kennzeichnung gedauert, dabei musste man das Problem meistern unterschiedliche Kaffemaschinen vergleichbar zu machen. Stolz betont man, mit dieser Erfindung hätte man jetzt eine Vorreiterrolle in Europa übernommen. Und da die Europäische Komission momentan ebenfalls an einer Richtlinie für die Energieeffizienzkennzeichnung arbeitet, könnte es nicht mehr lange dauern bis alle Kaffemaschinen grüne oder rote Pfeile aufweisen.
Sehr sparsam sind die Konferenz-Kaffemaschinen von Coffee at work im Verbrauch. Nach 8 Minuten gibt es 17 Tassen perfekten Kaffee, in 60 Minuten schafft die Profi-Line 125 Tassen - und das mit beeindruckend geringem Stromverbrauch. Insofern kann man damit schon mal ruhig in die Zukunft investieren.
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