Kaffee: Gesünder als man glaubt

Laut einem Bericht von oe24 ist Kaffee gesünder als man gemeinhin glaubt. So sind die Sorgen um höheren Blutdruck, erhöhtes Diabetesrisiko und der Vorwurf, Kaffee würde dem Körper Wasser entziehen allesamt unbegründet.

Im Gegenteil: Kaffee kann sehr gesund sein. So bewiesen neueste Studien, dass er das Brustrisiko senkt und vor Blasen- und Dickdarmkrebs schützt. Doch nicht nur das spricht für das schwarze Gold. So scheint Kaffee sich positiv auf die Parkinson-Krankheit auszuwirken - zumindest regt das Koffein den Körper an vermehrt Dopamine zu produzieren. An Parkinson Erkrankte können diesen Stoff nicht mehr selbst produzieren.

Regelmäßiges Kaffeetrinken kann zudem den Ausbruch von Alzheimer verzögern. Noch ein positiver Aspekt der täglichen Tasse: Kaffee macht schlank. Zumindest ein wenig. Forscher in den USA haben fünfzigtausend Menschen beobachtet. Nach zwölf Jahren wogen diejenigen, die regelmäßig Kaffee tranken im Durchschnitt etwa ein Pfund weniger als diejenigen, die auf Kaffee verzichteten.

Gegen vier Tassen am Tag ist also nichts einzuwenden. Allenfalls eine Pause sollte zwischen Schwangerschaft und Stillzeit eingelegt werden. Wer nicht auf seinen täglichen Genuss verzichten möchte, kann die Menge auf zwei Tassen pro Tag während dieser Zeit reduzieren. Föten und Neugeborene reagieren nämlich besonders stark auf Koffein. Hier gilt also, wie bei allen anderen Aktivitäten während der Schwangerschaft und der Stillzeit: Im Zweifelsfall besser auf das Vergnügen verzichten. Ebenfalls Vorsicht ist bei Herz-Kreislauferkrankungen geboten. In diesen Fällen sollte man die Menge des Kaffeekonsums mit seinem Arzt besprechen.

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