Viele Studien belegen, dass Koffein die physische Leistungsfähigkeit beim Sport unterstützt. Bis 2004 stand Koffein sogar auf der Doping-Liste des Olympischen Komitees, wurde dann jedoch von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen. Nun zeigt eine aktuelle Studie der Universität Illinois, dass Kaffee auch gegen Muskelschmerzen beim Ausdauer-Training wirksam ist.
Für die Studie wurden 24 männliche Nichtraucher im Alter zwischen 23 und 32 Jahren während eines mehrtägigen intensiven Radtrainings getestet. Die jungen Männer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: die eine Gruppe erhielt während der Testphase viel - die andere sehr wenig Koffein. Die Forscher stellten fest, dass Kaffee gegen Muskelschmerzen hilft - am intensivsten, wenn etwa eine Stunde vor Trainingsbeginn eine starke Tasse Kaffee, Mocca oder Espresso getrunken wird. Auch Koffeinkapseln können vorbeugend eingenommen werden.
Australische Forscher von der Royal Melbourne Institute of Technology in Bundoora untersuchten hingegen die Wirkung von Kaffee auf die Regenerationsfähigkeit und nachhaltige Muskelbildung des Körpers. Sie starteten ein Experiment, bei dem sich die Teilnehmer bis zur Erschöpfung auf einem Trainingsrad verausgabten. Nach dem Ausdauertraining bekamen die Sportler Getränke mit Kohlehydraten. Einigen der Getränke war Koffein beigemischt.
Nach vier Stunden stellten die Wissenschaftler fest, dass die Probanden mit Koffeinbehandlung deutlich mehr Glykogen im Blut hatten als die Vergleichsgruppe. Die Neubildung von Glykogen im Blut war um rund 66 Prozent schneller verlaufen. Auch der Blutzucker- und Insulinspiegel war deutlich höher.
So konnte durch die Studie belegt werden, dass Kaffee nach dem Sport die Muskeln auflädt und die Erholungszeit deutlich verkürzt. Allerdings wurden in dem Versuch hohe Dosen verabreicht, die dem Genuss von sechs Tassen starkem Kaffee entsprechen. Was dazu führte, dass einige der Teilnehmer anschließend über Schlaflosigkeit klagten. Nun wollen die australischen Forscher erforschen, ob Koffein bereits in geringerer Dosierung seine regenerativen Wirkungen entfaltet.
Die Testergebnisse lassen sich schon jetzt in die Praxis umsetzen: wer morgens trainiert, sollte vor dem Training mit Kaffee frühstücken, so beugt er Muskelkater vor und steigert seine Leistungsfähigkeit. Nach dem Training auf der Arbeit unterstützen ein bis zwei Tassen Espresso, gepaart mit einem kohlenhydratreichen Imbiss oder Getränk, die Regeneration und den Muskelaufbau.
Wer abends trainiert, kann eine Stunde vor dem Sport seine Leistungsfähigkeit durch eine starke Tasse Kaffee steigern. Wer unempfindlich gegenüber Schlafstörungen ist, beendet das Ausdauertraining mit einer guten Portion Koffein - wer Schlafstörungen durch Kaffee kennt, muss darauf leider verzichten und behilft sich mit einem konzentrierten Eiweißdrink.
In jedem Fall ist es von Vorteil, wenn im Büro ein hochwertige Frischbrüh-Kaffee-Vollautomat für die Mitarbeiter vorhanden ist - zum Beispiel als Mietversion ohne längerfristige Vertragsbindung und ohne Zusatzkosten. Einfach nur jede getrunkene Tasse Kaffee, Espresso oder Cappuccino zahlen: Coffee at Work
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