Der erste Eindruck ist entscheidend: gerade bei Fotos stimmt dieser Satz - denn ein Foto ist statisch, kann nicht spontan korrigiert werden - im Gegensatz zum ersten Eindruck in einem Gespräch. Fotos sind nicht nur Bestandteil von Bewerbungsunterlagen, sondern auch für Geschäfts-Broschüren, für Social-Network-Foren, für Werbung allgemein. Fotos sind eindrücklich, erzeugen Emotionen - von Sympathie bis Antipathie - Fotos graben sich unauslöschlich in des Gedächtnis des Betrachters. Im Folgenden ein paar Tipps für gute Fotografien im Business
- Der Anlass:
um ein wirklich gutes Foto zu erhalten, sollte zuvor genau analysiert werden, zu welchem Anlass es dient. Ein Bewerbungsfoto ist eindrucksvoll, wenn es den Bewerber schon so zeigt, wie er sich seine berufliche Zukunft in dem Unternehmen vorstellt. Ein Foto, das für potentielle Kunden gedacht ist, sollte Vertrauen und Kommunikationsbereitschaft ausdrücken, ein Foto für eine geschäftliche Informationsbroschüre muss Kompetenz und Souveränität ausstrahlen.Ein guter Fotograf wird vor dem Shooting in einem Vorgespräch genau mit Ihnen herausarbeiten, was das Foto ausdrücken soll, und mit welchen Attributen Sie diese Botschaft verbinden.
- Das Styling:
konservative Branchen sind unkompliziert: Jackett, Hemd, dezente Krawatte für den Herrn - Jackett, Bluse, dezenten Schmuck und dezentes Make-up für die Dame. Für die optimale Farbauswahl sollten zum Shooting auf jeden Fall mehrere Kombinationen mitgebracht werden. Schon geringe Unterschiede in Passform und Farbzusammenstellung können den Eindruck stark verändern.Bei kreativen Berufen sollte die Kleidung nicht zu klassisch sein - der Betrachter hat die Erwartungshaltung, dass Kreative individuell gekleidet sind. Doch trotzdem gilt auch bei solchen Zielgruppen: weniger ist mehr. Versuchen Sie nicht, mit bunter, auffälliger Kleidung von Ihrem Gesicht abzulenken, das ist nicht positiv. Aber ein herausstechendes Accessoires wie eine Blume im Knopfloch oder ein interessantes Schmuckstück kann durchaus von Vorteil sein.
- Frisur, Make-Up:
Sie sollten nicht aussehen, als ob Sie gerade frisch vom Friseur kämen. Das könnte so wirken, als hätte “Mutti” Sie fein heruasgeputzt, um einen guten Eindruck zu machen - nicht gerade förderlich für die selbstbewusste Vermarktung. Beim Make-up ist der ebenmäßige Teint sehr bedeutsam - auch Männer können da durchaus ein wenig nachhelfen. Ein guter Fotograf wird sicher verschiedene Hilfsmittel zur Hand haben, um glänzende Stellen zu überpudern - oder auch mit etwas Puder-Make-up einen reinen Teint zu zaubern.Frauen können durchaus einen kräftigen Lippenstift benutzen, aber knalliger Lidschatten ist für Farbfotos weitgehend tabu. Am besten nehmen Sie mehrere Lippenstifte mit zum Shooting und lassen Sich vor Ort beraten. Ideal ist eine Visagistin vor Ort, die genau abschätzen kann, wie ein Make-Up auf Fotos wirkt.
- Der Hintergrund:
jeder Fotograf wird für Portraits einen einfarbigen Hintergrund wählen, und das Gesicht im Vordergrund lassen. Ganz- und Halbkörperaufnahmen sind hingegen komplizierte Kompositionen, die wie ein Stilleben einer genaue Vorbereitung bedürfen. Sie erkennen auch hier den guten Fotografen an der Sorgfalt der Vorbereitung des Shootings. - Ausstrahlung:
Um sich in die richtige Stimmung zu bringen, sollten Sie das Selbstbewusstsein aufbringen, direkt vor den Aufnahmen laut zu formulieren, was Sie zum Ausdruck bringen wollen: “Ich bin der geeignete Spezialist für diese Herausforderung. Ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten - für Sie zu arbeiten” oder “Ich bin immer für Sie als Kunde da - Sie können mich gerne und jederzeit kontaktieren” oder “Ich bin im Bereich x der absolute Fachmann, ich weiß viel - und ich entwickle mich als Spezialist kontinuierlich weiter” - Zeitaufwand:
Ein Foto-Shooting dauert erfahrungsgemäß etwa eine dreiviertel Stunde. Sehen Sie zu, dass Sie ausgeschlafen sind, gut gegessen haben, dass Sie nicht durch Termindruck belastet sind. Freuen Sie sich auf das Shooting wie auf ein gutes Konzert oder ein gutes Essen - genießen Sie es, mal für eine Stunde im Mittelpunkt zu stehen. Ziehen Sie sich ruhig mehrmals um, schauen Sie vor den Aufnahmen immer mal wieder in den Spiegel. - Kosten:
Die Kosten für professionelle Fotos sind nicht unerheblich. Fotografen berechnen pro Arbeitsstunde Preise ab 60 Euro aufwärts. Dabei kommen zu den Shooting-Zeiten noch die Bearbeitung der Fotos hinzu. Vereinbaren Sie konkrete Preise und erforschen Sie genau, welche Rechte Sie an den Fotos erhalten. Außerdem müssen Sie mit dem Fotografen besprechen, in welcher Weise er Ihre Fotos für Werbezwecke nutzen will/ nutzen darf. - Bedeutung:
Bedenken Sie, dass Fotos in der heutigen digitalen Zeit maximal ein Jahr Gültigkeit haben. Seien Sie sorgsam bei der Auswahl des Fotografen, schauen Sie sich seine Referenzen an, erkundigen Sie sich genau nach dem Ablauf des Shootings und nach dem Umfang der Leistungen. Fotos sind - vor allem bei Bewerbungen und Werbungen - der Schlüssel zum Kunden, Auftraggeber, zum zukünftigen Arbeitgeber - Seien Sie sich dessen bewusst.
Noch etwas kann entscheiden sein für einen guten Geschäftsabschluss oder die erfolgreiche Bewerbung: und zwar Kaffee! Im Business hat Kaffee eine psychologisch aufmunternde Wirkung, Kaffeeverweigerer werden schnell mit Misstrauen bedacht - oder als “schwach” abgetan. Auch die Qualität des Kaffees ist von Bedeutung: bei Coffee at Work erhalten Sie Kaffeespezialitäten wie beim Italiener - das lohnt!
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