Immer mehr Betriebe gehen dazu über, den Mitarbeitern überhaupt nichts mehr zum Geburtstag zu schenken. Ob dahinter steht “Die haben doch heute sowieso alles” oder ob es einfach ein Zeichen der zunehmenden Entfremdung ist, sei dahingestellt. Klar ist, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten. Hier ein paar kleine Tipps zum Thema:
Erst einmal braucht man jemanden, der eine Übersicht über alle Geburtstage hat, ein klares Budget, Lust auf das Thema und die nötige Gewissenhaftigkeit - in aller Regel also eine Frau, die nah am Chef sitzt…
Blumen und Alkohol: früher schenkte man den Damen Blumen, den Herren Sekt. Wie wäre es, wenn man heute direkt bei der Einstellung (oder der Wiedereinführung des schönen Brauchs) die Auswahl lässt: Sekt oder Blumen - bitte ankreuzen…
Gutscheine: für die, die nichts verkehrt machen wollen, sicher eine gute Alternative. 15 Euro haben sich wohl so eingespielt als passender Betrag. Und die Buchhandlung ist sicher immer richtig - für moderne Betriebe kann man auch einen Gutschein von amazon wählen- da ist die Auswahl größer - und das Shopping-Erlebnis vielleicht netter.
Süßes und Pralinen: ist sehr lieb und persönlich - und wohl jeder freut sich über Schokolade. Aber Vorsicht: lieber nichts Außergewöhnliches schenken, denn gerade bei Pralinen sind die Geschmäcker sehr verschieden!
Was ganz Besonderes: es soll tatsächlich Unternehmen geben, die schenken ihren Mitarbeitern - Freizeit! Mit nichts kann man wohl so eine Vorfreude - und Freude machen - doch ob das immer so möglich ist in unserer dichten Arbeitswelt…
Geschenk an die ganze Belegschaft: Kaffee! Wenn der Chef seinen treuen Mitarbeitern einen Kaffeevollautomaten mit frisch gemahlenem frisch gebrühtem Kaffee ins Büro stellt, ist das Tag für Tag eine betrieblich absetzbare Freude und immer wieder ein Geschenk: Cappuccino, Cafe Macchiato, Espresso und Schokolade - das versüßt auch manche Überstunde, macht wach und regt die Gehirnzellen an- wenn das keine überzeugenden Argumente sind (und kostet bei CoffeeatWork höchstens 37 Cent pro Tasse)
Geschenke für den Chef: schwierig. Wenn man einmal damit anfängt, setzt man Maßstäbe. Und wie man alle Kollegen zusammen trommelt, um Geld einzusammeln und die Karte zu unterschreiben - das wäre eine echte Herausforderung Jahr für Jahr! Am besten beschränkt man sich auf runde Geburtstage- die kann man ruhig intensiver planen und als kleine Feier vorbereiten.
Und vor allem ist eins überhaupt nicht angesagt: als Einzige/r dem Chef etwas schenken und sich so aus der Belegschaft herausstellen! Das wird schnell als “Einschleimen” gewertet. Auch der Chef wird das vielleicht gar nicht so mögen! Aber eine nette Karte schreiben geht natürlich - und ist auf jeden Fall eine schöne Geste.
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