Japanischer Forscher haben festgestellt, dass regelmäßiger Kaffeegenuss das Risiko senkt, an Mundhöhlen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs erkranken. In einer Langzeitstudie beobachteten und begleiteten die Forscher mehr als 38.000 Erwachsene im Alter zwischen 40 und 64 Jahren
Besonderer Wert wurde bei der Langzeit-Untersuchung auf die Beobachtung der Ernährungsgewohnheiten gelegt. Zu Beginn der Studie hatte keiner der Teilnehmer Erfahrung mit einer bösartigen Tumorerkrankung. Innerhalb der nächsten 13 Jahre erkrankten jedoch 157 Menschen an Krebserkrankungen des Mund- und Rachenraums.
Die Wissenschaftler entdeckten einen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Erkrankungswahrscheinlichkeit: schon eine Tasse Kaffee am Tag senkt das Risiko, an Mundhöhlen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken, um die Hälfte. Sogar Hochrisikopatienten, die regelmäßig Alkohol konsumieren und rauchen, können ihr Erkrankungsrisiko durch Kaffeegenuss spürbar senken. Die Veröffentlichung der Studie finden Sie hier: Fachmagazin „American Journal of Epidemiology“ (2008, 168(12):1425-1432; doi:10.1093/aje/kwn282)
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