Neben vielen selbstverständlich genutzten digitalen Multifunktionsgeräten erobern nun auch digitale Frankiermaschinen den Office-Markt. Immer wenn das Postaufkommen eines Unternehmens so hoch ist, dass die Arbeitseffizienz darunter leidet, lohnt sich die Überlegung, etwa 2.000 Euro für ein automatisches Frankiersystem zu investieren. FACTS hat drei Frankiermaschinen für Sie getestet:
Getestet wurden die ultimail 60 von Francotyp-Postalia, die IS-420 von Neopost, und die DM300C von Pitney Bowes.
Um es vorweg zu sagen, alle Geräte schnitten mit “sehr gut” ab, unterschiedliche Bewertungen gab es nur in Nuancen. Alle 3 vorgestellten Frankierlösungen mit digitalem Frankiervermerk sind technisch ausgereift und bedienerfreundlich.
Die getesteten Machinen werden angeboten als Lösungen für ein Postaufkommen von 3.600 bis 3.900 Briefsendungen pro Stunde. Doch im Test konnte diese Geschwindigkeit nicht erreicht werden. Bei idealen Bedingungen wird eine automatische Frankierung von maximal 40 Briefen pro Minute erreicht - also maximal 2.400 Postsendungen pro Stunde. Diese Menge reduziert sich allerdings sofort, wenn nicht standardisierte Postsendungen dabei sind, wenn Werbeaufdrucke verwendet werden, oder wenn die manuelle Zuführung nicht kontinuierlich durchgeführt werden kann.
Vorzüge der einzelnen Geräte:
- Die ultimail 60 von Francotyp-Postalia ist im Test die einzige digitale Frankiermaschine, die auch später so erweitert werden kann, dass eine automatische Zuführung möglich wird. Bei den anderen beiden Maschinen muss dies von Anfang an entschieden werden.
- Die IS-420 von Neopost kann als Einzige auch Briefe von einer Dicke, die über 12 Milimeter liegen, problemlos verarbeiten.
- Die Pitney Bowes DM 300C verfügt über ein besonders übersichtliches Bedienfeld, das am besten strukturiert und intuitiv zu bedienen ist.
Allgemein:
Alle drei Systeme aktualisieren bei Bedarf automatisch die Tarife.
Das Schriftbild ist bei allen getesteten Geräten sehr sauber, so dass eventuelle Werbeaufdrucke beim Kunden einen guten Eindruck hinterlassen.
Alle getesteten Geräte sind mit einem automatischen Streifengeber ausgestattet, so dass auch größere Sendungen ohne den direkten Frankieraufdruck freigemacht werden können. Die vorgestellten digitalen Frankiermaschinen kosten um die 2.000 Euro.
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