Büroliebe: Zahlen, Fakten, Statistik

Erst einmal vorneweg: zwischen 10 und 30 Prozent (je nach Statistik) aller Paare hat sich über den gemeinsamen Arbeitsplatz kennen gelernt. Job-Partnerschaften gelten unter Psychologen als besonders haltbar, da man sich gerade bei der Arbeit naturgemäß sehr nahe kommt. Man weiß, auf wen man sich einlässt und erfährt seltener späte böse Überraschungen.

Die wichtigsten Parameter für eine funktionierende haltbare Beziehung sind schließlich: Treue, gemeinsame Freunde, Verständnis, gemeinsame Interessen, Freizeitaktivitäten und ein erfülltes Sexualleben. Hilfreich sind außerdem ein gemeinsames Wohneigentum und Kinder. Kein Wunder, dass Bürolieben so erfolgreich sind!

Etwa ein Drittel der Büro-Liebschaften zählen zu den “vertikalen Beziehungen”. Also Beziehungen zwischen hierarchisch ungleichgewichtigen Partnern, meist zwischen Chef und Angestellter. In den USA streng geahndet, hatte das Modell “Meine Frau versteht mich nicht” wohl in den 70er Jahren in Deutschland seinen Höhepunkt erlebt und geht mit zunehmender Emanzipation der Frau langsam zurück.

Der häufigste Anlass für den Beginn eines Flirts ist - wer hätte das gedacht - die Betriebsfeier. Bei etwa einem Drittel der Büro-Lieben hat es dort zum ersten Mal gefunkt, natürlich meist mit auflockerndem Alkohol im Blut.

Merke: Mit der Macht kann man nicht flirten, man muß sie heiraten.
André Malraux

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